Der Rasenkalender: Tipps und Tricks für den perfekten Rasen!

Der Rasen, ein wichtiger Bestandteil des Grundstücks und des Gartens: Der Rasen ist eine Fläche, der nicht nur gut aussehen muss, sondern durch Witterung oder spielende Kinder einer großen Belastung ausgesetzt ist. Er ist ein pflegebedürftiger Teil des Gartens. Bei der Pflege des Rasens können Sie viele Dinge richtig, aber auch einige Dinge falsch machen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit ein paar Tipps und Tricks für einen gesunden und sattgrünen Rasen sorgen können. Unser Rasenkalender soll Ihnen dabei helfen, die richtige Pflege für ihren Rasen aufzuzeigen.

Der Rasenkalender mit Tipps und Tricks wie Sie im Laufe des Jahres ihren Rasen pflegen können.

Rasenkalender (Tipps und Tricks)

Jahreszeiten beachten!

Jahreszeiten und Witterungen spielen in der Rasenpflege eine besonders wichtige Rolle. Der Rasenkalender (siehe Bild) zeigt eindeutig, welche Rolle der Frühling, Sommer, Herbst und Winter für die Pflege des Rasens spielen. Zudem müssen nicht nur die Jahreszeiten beachtet werden, sondern was genau zu machen ist. Zu der Rasenpflege gehört zum einen die Rasenkur, das Lüften & Absanden, die Neuansaat, das Mähen, das Bewässern, das Laubentfernen sowie das In Ruhe lassen des Rasens. Manche Tipps und Tricks müssen öfter und manche seltener angewendet und durchgeführt werden. Die in dem Bild angezeigten Tipps können im Jahr auch zu anderen Zeiten angewendet werden, da die Witterungen und Umstände durchaus variieren können.

Rasenpflege im Frühling

Im Frühling ist es besonders wichtig, dass der Rasen nach dem langen Winter auf die warmen Tage vorbereitet wird. Der Rasen wird in den meisten Fällen Winterschäden haben. Das bedeutet, dass der Rasen zum Beispiel braune Flecken haben könnte. Jetzt komnmt es darauf an, dass Sie dem Rasen die richtige Pflege geben. Damit im Frühling und Sommer keine Staunässe und Moos entstehen, sollte man dem Rasen im Frühling eine Kur geben. Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie vorgehen sollten:

  1. Mähen: Rasen mähen und auf eine einheitliche Schnitthöhe von 2-3 cm bringen
  2. Sauber machen: Überschüssige Reste vom Winter (Laub, etc.) von der Rasenfläche entfernen
  3. Aerifizieren: Mit einer Grabegabel den Boden lüften (vulgo: Löcher reinmachen)
  4. Besanden: Zuletzt mit einem geeigneten Gerät den Sand gleichmäßig auf den Rasen streuen.

 

Die Neuansaat soll am besten zum Ende des Frühlings gemacht werden, da die Temperaturen wärmer und stetiger sind als im Februar/März. Der September ist für die Aussaat jedoch noch besser geeignet, da der Boden noch warm und feucht genug ist. Auch hier gibt es einige Dinge, die beachtet werden sollten. Es ist durchaus wichtig, dass die Neuansaat ausreichend bewässert und je nach Bedarf gedüngt wird. Ob gedüngt werden soll oder nicht, entscheidet sich daran, wie die Bodenbeschaffung ihres Rasens ist. Ist der Boden locker und humushaltig (nährstoffreich), so kann der Rasen auch ohne Dünger wachsen.

Rasenpflege im Sommer

Die Rasenpflege im Sommer besteht aus drei wesentlichen Aufgaben: Der Rasen sollte zum einen regelmäßig gemäht, bewässert und gedüngt werden. Sie sollten darauf achten, dass der Rasen nicht austrocknet; das können Sie daran erkennen, dass der Rasen braune Stellen hat und nicht richtig wächst. Je nach Temperaturen sollten Sie ihren Rasen täglich bewässern. Gemäht werden muss die Fläche nicht allzu häufig, nach Bedarf alle paar Wochen.

Rasenpflege im Herbst

Für den Rasen fängt im Herbst die schwierige Phase im Jahr an. Die Sonne strahlt nicht mehr so satt, der Regen nimmt zu und die Temperaturen sinken. Die Umstände werden schwierig und daher sollte der Rasen auf den Winter und die kalten Tage vorbereitet werden. Das Laub, was von den Bäumen fällt, ist nur bedingt für die Umwelt gut. Unter den Bäumen und den Sträuchern sorgt das Herbstlaub als Mulch für eine Schutzschicht, für den Rasen hingegen ist das Laub schädlich. Die Blätter verdecken den Rasen und sorgen dafür, dass nicht ausreichend Licht auf Grashalme fällt.

Tipp: Der Rasen sollte einmal pro Woche vom Herbstlaub befreit werden!

Zur letzten Pflege im Herbst gehört das Mähen und das Verstreuen von Herbstdünger. Der Rasen sollte ein letztes Mal im Oktober/November gemäht werden. Im Gegensatz zum Frühling ist es jedoch wichtig, dass die Halme nicht niedriger als 5 cm gemäht werden; die Höhe ist notwendig, damit der Rasen genügend Licht bekommt und sich gegen Moos und Unkraut wehren kann. Ein Herbstdünger sorgt dafür, dass sich der Rasen auf die Kälte vorbereiten kann. Die Festigkeit der Grashalme wird gefördert und somit kann der Rasen auch den Frost überstehen.

Rasenpflege im Winter

Winterzeit bedeutet Ruhezeit! Dem Rasen wird jetzt ein kleiner Winterschlaf gegönnt. In der Zeit, wo es frostet und schneit, sollten Sie den Rasen gänzlich in Ruhe lassen. Erst im Frühling sollte der Rasen wieder gepflegt werden.

Tipps zum Thema: Neuansaat

Die Rasensamen für einen dichten und sattgrünen Rasen

Rasensamen Berliner Tiergarten

Lockern und einebnen

Um den Boden auf den Rasen vorzubereiten, sollte dieser mit einer Grabegabel oder einem Spaten aufgelockert werden, denn durch die Löcher können sich die Graswurzeln besser entfalten.

Verdichten und aufrauen

Im nächsten Schritt wird der Rasen mit einer Walze geplättet und danach mit einer Harke aufgeraut.

Düngen und säen

Je nach Bodenbeschaffenheit wird jetzt der Dünger gestreut. Ein Start-Rasendünger kann mit der Hand oder mit einem Streuwagen verteilt werden. Saatgut sollte jedoch mit der Hand gestreut werden.

Harken, walzen und wässern

Mit einer Harke vermischen Sie die oberste Erdschicht mit den Rasensamen und walzen diese ein letztes Mal. Von nun an ist es wichtig, dass der Rasen in den bevorstehenden vier Wochen stets feucht gehalten wird.

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